Sie sind hier: taekwondo-allgaeu.de : Presse : 2006 : Tübinger Open 

23. Tübing Open

Taekwondo Medaillen in Tübingen
Taekwondo Gemeinschaft Allgäu und Sportsoldaten holen Titel

Marktoberdorf/Tübingen (and). Beim den „23. Internationalen Tübinger Open“, einem Ranglistenturnier der Deutschen Taekwondo Union, konnten die Kämpfer der Taekwondo Gemeinschaft Allgäu  unter den über 700 Teilnehmer aus über 10 Nationen eine Titel und zwei Vizetitel erkämpfen. Den Titel sicherte sich die Marktoberdorferin Katharina Rothärmel (Kadetten bis 44 Kilo) mit ihrem sehr offensiven und kompromisslosen Kampfstil. Mit dieser „Marschroute“ besiegte sie ihre Gegnerinnen aus den Vorkämpfen und im Finale die Dachauerin klar nach Punkten und ließ keinen Zweifel am Turniersieg aufkommen. Antonia Katheder (Kadetten bis 57 Kilo), die erste Taekwondo Internatsschülerin in Marktoberdorf, besiegte ebenfalls ihre Gegnerinnen aus den Vorkämpfen mit druckvollen Techniken und musste sich erst im Finale ihrer Freundin aus Nürnberg beugen. Das bedeutete den Vizetitel für die Wahlallgäuerin. Anita Rief (Kadetten bis 50 Kilo) musste sich im Finale gegen die Gegnerin aus Aillingen geschlagen geben und gewann ebenso die Silbermedaille. Zum wiederholten Mal zeigten sich die Sportsoldaten der Sportfördergruppe Sonthofen sehr dominant. Den Titel sicherten sich Nildem Kayas (Swistal, Damen bis 51 Kilo), der Neuzugang Sergej Kolb (Nürnberg, Herren bis 54 Kilo) und Robert Hofmann (Nürnberg, Herren bis 84 Kilo) in den stark besetzten Seniorenklassen. Der amtierende Militär-Weltmeister Daniel Manz (Friedrichshafen, Herren bis 76 Kilo) verlor etwas unterbewertet im Finale gegen den türkischen Jugendweltmeister nach einem „Fehlstart“ klar nach Punkten und musste sich mit dem Vizetitel begnügen. Die anderen Allgäuer Teilnehmer verloren in den Vorkämpfen und blieben ohne Medaille. „Dieses Turnier war der Einstieg in die Saison 2007 und sollte die noch bestehenden Defizite zeigen. Nun können wir bis zu den anstehenden Ranglistenturnieren noch korrigieren“, kommentierte Coach und Landestrainer Marco Scheiterbauer. Bundestrainer Georg Streif bestätigte seinen Schützlingen eine gute Form, die jedoch noch weiter gesteigert werden muss, um bei die Weltmeisterschaft in Peking bestehen zu können. Als nächstes steht für die Kinder Anfang Februar das Schülerturnier in Sindelfingen und für die Erwachsenen die Schwedisch- und US-Open auf dem Programm. Die „Weichenstellung“ wird bei der Deutsche Meisterschaft Anfang März in Ingolstadt fallen. Hier empfehlen sich die Sieger für die Weltmeisterschaft. Beste Chancen hat hierfür aus dem Allgäu der Olympiakaderathlet Volker Wodzich, der verletzungsbedingt noch nicht in Tübingen starten konnte.