Wodzich auf Medaillenjagd in Peking

Taekwondo Weltmeisterschaft in Peking

Drei Allgäuer beim vorolympischen Test in Peking

 

Marktoberdorf/Ingolstadt (and). Nachdem sich der Olympiakaderathlet Volker Wodzich (Taekwondo Gemeinschaft Allgäu, über 84 Kilo) bei der Deutschen Meisterschaft den Titel sicherte und bei den German Open ins Finale kam, war seine Nominierung für die Weltmeisterschaft gesichert. Er wird die deutschen Farben im Schwergewicht im Changping Stadium in Peking für das Allgäu vertreten. Mit dabei sind aus Allgäuer Sicht auch Sportdirektor Udo Wilke aus Kaufbeuren und Bundestrainer Georg Streif aus Marktoberdorf. Das deutsche Team, dem mit Sergej Kolb (-54 Kilo), Konstantinos Konstantinidis (-62 Kilo), Daniel Manz (-67 Kilo) und Robert Hofmann (-84 Kilo) noch vier Sportsoldaten der Sportfördergruppe Sonthofen angehören, befindet sich zur Zeit im Trainingslager in Seoul und fliegt am 13. Mai nach Peking. „Die frühe Anreise nach Asien soll die Akklimatisierung und die Zeitumstellung gewährleisten und wichtige Erfahrungen für die Olympiaqualifikation bringen. Diese Weltmeisterschaft wird innerhalb des deutschen Teams eine Vorauswahl für die Olympiaqualifikation bringen“, resümiert Georg Streif und hofft auf Volker Wodzich, den Schwergewichtler der Taekwondo Gemeinschaft Allgäu. Er wird auch bei der großen Kampfsportgala am 3. November im Marktoberdorfer Modeon antreten. Der Kampftag bei der Weltmeisterschaft wird von Volker Wodzich am Dienstag, der 22. Mai sein. Die Wettbewerbe beginnen am 18. Mai. „Wenn er in die Medaillenränge will, muss er mindestens 4 Kämpfe gewinnen“. Das wird schwer, ist aber möglich, beschreibt Sportdirektor Udo Wilke die Chancen des Wahlallgäuers. Er würde mit einer Medaille die Tradition des erfolgreichsten deutschen Taekwondo Verein einhalten. Mehr Informationen über die Weltmeisterschaft sind unter www.wtf.org zu finden. Die Taekwondo Gemeinschaft Allgäu stellt sich unter www.taekwondo-allgaeu.de vor.