Wodzich gewinnt und verliert einmal
Volker Wodzich gewinnt und verliert einmal in Peking
Nachdem sich der Olympiakaderathlet Volker Wodzich (Taekwondo Gemeinschaft Allgäu, über 84 Kilo) für die Weltmeisterschaft in Peking nominiert wurde, wollte er auch eine Medaille gewinnen. Nach seinem ersten Sieg im Changping Stadium gegen Âbdel Qader Aladmi aus Quatar fühlte sich der Sportsoldat ganz gut in Form um später gegen Zrouri Abdelqader, den Vize-Weltmeister aus Marokko anzutreten. Doch hier erhielt er gleich zu Beginn einen Treffer und kam nicht mehr in seinen gewohnten Kampfstil rein. So musste er sich zum Schluss nach Punkten geschlagen geben und erreicht sein Medaillenziel nicht. Etwas besser lief es bei dem zweiten Sportsoldat der Sportfördergruppe Sonthofen, Konstantinos Konstantinidis. Er hatte zuerst ein Freilos, besiegte dann den Gegner aus Afghanistan klar nach Punkten. Bei Konstantinidis war dann gegen den Favoriten aus Spanien „Endstation. Gegen ihn verlor er im Achtelfinale mit 4:5 Punkten. Daniel Manz gewann ebenso seinen Auftaktkampf gegen den Libyer mit hohem Abstand und vorzeitigem Kampfabbruch. Er verlor dann überraschend und unglücklich gegen den Olympiateilnehmer aus Guatemala in einem harten Fight. Sergej Kolb und Robert Hofmann verloren beide ihren Auftaktkampf. Eine erfreuliche Bronzemedaille für das deutsche Team erkämpfte sich Helena Fromm (Iserlohn) mit drei Siegen in der Klasse bis 67 Kilo. „So erfreulich die Medaille von Helena, die in Kürze auch zur Sportfördergruppe Sonthofen kommen wird, war, so unglücklich war das Abschneiden der Sportsoldaten, beschreibt Bundestrainer Georg Streif (Marktoberdorf) das Abschneiden. „Sie konnten fünf Kämpfe gewinnen und verloren fünf Kämpfe. Hier muss noch diffiziler trainiert werden. Eventuell war die Turnier- und Trainingsbelastung im Vorfeld zu hoch“. Dass es schwer wird, bekundete Sportdirektor Udo Wilke (Kaufbeuren) schon im Vorfeld der Weltmeisterschaft. Trotzdem hätte auch er eine Medaille der Sportsoldaten erhofft.




